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28.02.2017

Kampfmittelfunde in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg wurden im vergangenen Jahr 103 Tonnen alter Kampfmittel aufgefunden und beseitigt. Das waren etwa zwei Tonnen weniger als noch im Jahr 2015, teilte das Regierungspräsidium Stuttgart vergangene Woche mit.

 

Insgesamt wurden dem Kampfmittelbeseitigungsdienst 2016 knapp 890 Munitionsfunde im Südwesten gemeldet. Unter der geborgenen Munition fanden sich auch 19 Bomben mit einem Mindestgewicht von 50 Kilogramm. Neben diesen besonders gefährlichen Sprengbomben werden insbesondere im Stuttgarter Raum auch noch viele Phosphorbrandbomben und Flammstrahlbomben gefunden, so das Regierungspräsidium.

 

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat darüber hinaus am Sitz im Sindelfinger Wald im letzten Jahr insgesamt 94 Tonnen Munition und 28 Tonnen Waffen vernichtet. Ein Großteil der zu vernichtenden Waffen wurden dabei freiwillig von den Bürgern bei der Polizei oder Waffenbehörden abgegeben, hieß es weiter.